Die Sonne scheint und ich bilde mir ein, dass die Luft schon nach Frühling riecht, als ich bei offenem Fenster vor meinem Bücherregal stehe. Und plötzlich juckt es mir in den Fingern.
Zu viele!
Ich habe einfach zu viele Bücher.
Teilweise in zwei Reihen hintereinander, weiß ich gar nicht mehr, welche Geschichten da eigentlich schlummern. Viele von ihnen haben gar keinen Raum sich zu entfalten und zu wirken. Ich muss sie befreien und da hilft nur eins – eine große declutter Aktion!





Eigentlich räume ich regelmäßig in meinen Regalen herum, sortiere und dekoriere neu. Aber jetzt merke ich, dass ich oftmals nur hin und her schiebe, was mir gar nicht mehr viel bedeutet. Bücher aus Uni-Zeiten oder die ich früher mochte mittlerweile aber sicher bin, dass ich sie nicht noch einmal lesen werde. Generell bin ich großer Freund vom Ausmisten, aber Bücher sind irgendwie immer eine Sache für sich. Nicht unbedingt einfach; quasi die Königsdisziplin.



Ich werde zunehmend mutiger und entschlossener. Das Cover ist aber so schön wird als Ausrede nicht mehr akzeptiert. Es soll nur noch Platz für die besten Werke bleiben!



Nach ungefähr einer Stunde mache ich eine Pause und bin überrascht wie weit ich schon gekommen bin. Über 30 Bücher stapeln sich bereits um mich herum, die ich bereit bin loszulassen. Ich suche nach einer Kiste die groß genug ist und packe sie behutsam ein, bevor ich es mir noch mal anders überlege.





Nochmal 30 Minuten später bin ich fertig. Der literarische Frühjahrsputz hat mir nur meine liebsten Geschichten, Helden und Emotionen gelassen. Das ganze Zimmer fühlt sich luftiger an und ich bin mir sicher, dass jedes Buch, dass ich weggebe woanders besser aufgehoben ist.



Genug für heute.
Jetzt wird geputzt, neu eingeräumt und recherchiert wohin es mit meiner Bücherkiste gehen kann. In Städten wie Berlin gibt es ja zahlreiche Möglichkeiten. Darüber und was letztendlich bleiben durfte schreibe ich in einem zweiten Teil.

Sortiert ihr regelmäßig aus?

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