Damned - Rezension

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Buchumschlag von Damned
Meine Meinung
Gibt es ein Leben nach dem Tod?
Komme ich in die Hölle?
Wenn ja, was muss ich dafür einpacken?


Autor Chuck Palahniuk erschafft in diesem Buch eine surreale Unterwelt; eine Großmacht, direkt unter unseren Füßen.
Er lässt Madison ihre Geschichte erzählen; einem Mädchen, dass ihr Leben nach dem Tod in der Hölle neu beginnt. Und diesmal für die Ewigkeit. Ihre reichen Eltern, die verdächtig an Brad Pitt und Angelina Jolie erinnern, boten ihr zu Lebzeiten Wohnorte rund um die Welt und wechselnde Adoptiv-Geschwister. Ein Kontrast zu ihrer neuen Heimat der größer kaum sein könnte. Madison hat nun nach ihrem nebulösen Tod viel Zeit und Raum, um sich mit ihrem Schicksal zu arrangieren. Und vielleicht beginnt sie sogar, die neu gewonnene Freiheit zu genießen...

Dieses Buch war anders als alle anderen, die ich über die letzten Jahre gelesen habe.
Es ist charmant und witzig, die Charaktere gefallen mir sehr und es zeugt insgesamt von wahnsinniger Kreativität. Ja, würde ich dieses Buch in einem Wort beschreiben müssen, wäre es kreativ.

Der Autor von Fight Club schreibt so erfinderisch über den Ort der Finsternis, dass ich immer wieder hin und hergerissen war, zwischen Bewunderung und purem Ekel.

Ein lesenswertes Buch!
Obgleich es manchmal auf den Magen schlägt.
Fakten
Originaltitel
Damned
Deutscher Titel
Verflucht
Autor
Genre
Roman
Seiten
247
Verlag
Sprache
Englisch
Ausgelesen am
24.05.2015
Erhältlich bei
Amazon
Meine Bewertung

8 Herzen

Klappentext
“Are you there, Satan? It’s me, Madison,” declares the whip-tongued thirteen-year-old narrator of Damned, Chuck Palahniuk’s subversive new work of fiction. The daughter of a narcissistic film star and a billionaire, Madison is abandoned at her Swiss boarding school over Christmas, while her parents are off touting their new projects and adopting more orphans. She dies over the holiday of a mari­juana overdose—and the next thing she knows, she’s in Hell. Madison shares her cell with a motley crew of young sinners that is almost too good to be true: a cheerleader, a jock, a nerd, and a punk rocker, united by fate to form the six-feet-under version of everyone’s favorite detention movie.
Lieblingsstellen

«Actually, watching television and surfing the Internet are really excellent practice for being dead.»

«The only thing that makes Hell feel like Hell, I remind myself, is our expectation, that it should feel like Heaven.»

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