Der Geschmack von Apfelkernen - Rezension

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Buchumschlag von Der Geschmack von Apfelkernen
Meine Meinung
Der bittere Geschmack vom alten Apfelkernen

Diese Geschichte ist wirklich nicht mein Fall.
Ich würde das Buch überspitzt als Kitschroman bezeichnen, welcher vom Leben auf dem Dorf und längst vergangenen Zeiten handelt.
Die Protagonistin plaudert über die Lebensgeschichten der Frauen in ihrer Familie (die ich partout nicht auseinander halten konnte) und von dem Weg ihrer Großmutter in eine unverstandene Demenz. Ständige Rückblenden in alte Zeiten in denen sich der Wirkungsraum einer Frau auf Haus und Garten beschränkt werden romantisiert erzählt.
Nein, solch ein Dorfleben ist - vielleicht aufgrund meiner Berliner Wurzeln - nichts für mich und so kann ich dem Ganzen einfach nichts abgewinnen.
Zwar denke ich, die Protagonistin (wie hieß sie doch gleich?) soll beispielsweise durch eine charmante Tollpatschigkeit eine neue Generation Frau verkörpern, allerdings nehme ich es ihr einfach nicht ab. Überhaupt bekomme ich keine Verbindung zu ihr, der einzig interessante Charakter dieser Geschichte ist für mich ein Mann (Max).
Ein halbes Herz ist ihm zu verdanken.
Das andere volle Herz gilt dem Schreibstil der Autorin, der mir durchaus gefallen hat; nur reicht das für mich nicht aus, um mehr als 1.5 Herzen zu vergeben.

p.s.: I heart this cover!
Fakten
Titel
Der Geschmack von Apfelkernen
Autor
Genre
Roman
Seiten
254
Verlag
Sprache
Deutsch
Ausgelesen am
10.07.2014
Erhältlich bei
Amazon
Meine Bewertung

3 Herzen

Klappentext
Schillernd und magisch sind die Erinnerungen an die Sommerferien bei der Groß­mutter, geheimnisvoll die Geschichten der Tanten. Katharina Hagena erzählt von den Frauen einer Familie, mischt die Schicksale dreier Generationen. Ein Roman über das Erinnern und das Vergessen – bewegend, herrlich komisch und klug.
Lieblingsstellen

«Wisst ihr, es gibt drei Dinge, auf die man unentwegt gucken kann, ohne ihrer überdrüssig zu werden. Das eine ist Wasser. Das andere ist Feuer. Und das Dritte ist das Unglück anderer Leute.»

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