Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand - Rezension

Foto von Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand
Meine Meinung
Ich habe dieses Buch schlicht und ergreifend deshalb gekauft, weil ich den Titel mag;
und ich mochte auch die Geschichte dahinter. Dieser 416-Seiten Roman liest sich erfrischend schnell weg und man denkt sich die ganze Zeit Das schreit nahezu nach einer Verfilmung».
Was ich ganz herzallerliebst finde, ist das der Autor sich sprachlich auf den hundertjährigen Protagonisten einstellt und ich oftmals über Wörter wie «Lümmel» schmunzeln konnte. Und überhaupt, es ist auch ein Elefant dabei, super!
Was mir nicht so gefallen hat, sind die historischen Teile aus Allans Leben, die kapitelweise eingestreut werden und von den Zeiten jenseits des Altersheims erzählen.
Zusammenfassend würde ich sagen, dieser Roman ist eine unterhaltsame Strand-Lektüre und wenn der passende Film dazu (hoffentlich gut besetzt) 2014 in die Kinos kommt, werde ich ihn mir vermutlich ansehen.
Fakten
Titel
Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand
Autor
Genre
Roman
Seiten
416
Verlag
Sprache
Deutsch
Ausgelesen am
25.06.2012
Meine Bewertung

7 Herzen

Klappentext
Allan Karlsson wird hundert Jahre alt. Eigentlich ein Grund zu feiern. Doch er steigt kurzerhand aus dem Fenster (im Erdgeschoss) und verschwindet (zum Bahnhof) - und schon bald steht das ganze Land wegen seiner Flucht auf dem Kopf.

Jonas Jonasson erzählt ein herrlich komisches «road movie» und zugleich die irrwitzige Lebensgeschichte eines Mannes, der sich zwar nicht für Politik interessiert, in den letzten hundert Jahren aber trotzdem immer in die großen historischen Ereignisse verwickelt war.
Lieblingsstellen

«Wenn das Leben Überstunden macht, fällt es einem eben leichter, sich gewisse Freiheiten herauszunehmen.»

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