Gut gegen Nordwind - Rezension

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Buchumschlag von Gut gegen Nordwind
Meine Meinung
Leo und Emmi treffen sich durch Zufall und das digital.
Auf Anhieb entsteht ein schriftlicher Gedankenaustausch, der beide gleichermaßen vereinnahmt. Sie schreiben einander und entfliehen damit ihrem Alltag.
Meterhoch häufen sie Wörter um sich herum; bauen sich eine eigene kleine Welt, in der es nur sie beide gibt. Gut gegen Nordwind ist die Geschichte dieser Begegnung, deren Reiz in einem ständigen Wechsel zwischen Annäherung und Abstand nehmen liegt.

Die unterschiedlichen Charaktereigenschaften empfand ich in diesem Roman als angenehm vielschichtig. Autor Daniel Glattauer schafft es bis in die letzten Worte dieses Spannungsfeld zwischen Leo und Emmi aufrecht zu erhalten. Ein Buch zunehmend aufregend bis ins letzte Wort.

Abgesehen davon, dass ich das Cover furchtbar und nicht sonderlich passend finde, würde ich diesen Roman auf jeden Fall empfehlen!
Fakten
Titel
Gut gegen Nordwind
Autor
Genre
Roman
Seiten
224
Verlag
Sprache
Deutsch
Ausgelesen am
25.01.2015
Erhältlich bei
Amazon
Meine Bewertung

9 Herzen

Klappentext
Emmi Rothner möchte per E-Mail ihr Abo der Zeitschrift „Like“ kündigen, doch durch einen Tippfehler landen ihre Nachrichten bei Leo Leike. Als Emmi wieder und wieder E-Mails an die falsche Adresse schickt, klärt Leo sie über den Fehler auf. Es beginnt ein außergewöhnlicher Briefwechsel, wie man ihn nur mit einem Unbekannten führen kann. Auf einem schmalen Grat zwischen totaler Fremdheit und unverbindlicher Intimität kommen sich die beiden immer näher – bis sie sich der unausweichlichen Frage stellen müssen: Werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja?
Lieblingsstellen

«Mit hochprozentigen Sehnsuchts-Whiskey-Mischungen schreibt man sich schon einmal eine Unglücksstimmung herbei.»

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