In Plüschgewittern - Rezension

Galerie zum Buch In Plüschgewittern
Buchumschlag von In Plüschgewittern
Meine Meinung
In Plüschgewittern – wer könnte bei diesem Titel nicht schwach werden?

Ich stöberte in meinem Lieblingsbuchladen, als mir dieses Buch ins Auge fiel und ich dem Namen nicht widerstehen konnte. Ohne zu wissen worum es in diesem Roman geht (wie so oft), kaufte ich es und las es auch dank der nur knapp 200 Seiten ratzfatz durch.
Der Protagonist fließt über mehrere Orte nach Berlin und lernt dort sowohl Menschen und Orte kennen, als auch die Grenzen seiner Nüchternheit überschreiten. Er schwimmt holprig durch viele Gläser, bis er sich von seinem Herzen davon überreden lässt vielleicht verliebt zu sein.
Wolfgang Herrndorf charakterisiert in diesem Buch herrlich meine Heimatstadt mit seinen Einwohnern und Bezirken die unterschiedlicher kaum sein können. Ich musste oft lachen und fühlte mich insgesamt gut unterhalten, wenngleich mich die Geschichte samt merkwürdigem Ende nicht vollends begeistert hat.
Insgesamt ein schönes Buch mit schönerem Titel.
Fakten
Titel
In Plüschgewittern
Autor
Genre
Roman
Seiten
192
Verlag
Sprache
Deutsch
Ausgelesen am
01.08.2014
Erhältlich bei
Amazon
Meine Bewertung

6 Herzen

Klappentext
Dies ist die Geschichte eines Mannes um die dreißig, der auf dem Weg aus der westdeutschen Provinz in die Szenequartiere der Hauptstadt wenig tut, aber viel mitmacht. Der seine Umwelt beobachtet, sie mitleidlos kommentiert und im Übrigen an sich und der Welt leidet. So einer passt nach Berlin, denn Berlin heißt: Endloses Gerede, viel Durst, vager Durchblick, kein Plan. Keine Arbeit sowieso, dafür ab und zu Altbau-Partys, bei denen auch schon mal jemand vom Dach fällt. Doch dann widerfährt unserem Helden ein Miss­geschick: Er verliebt sich.
Lieblingsstellen

«Eine Bierflasche rollt über die Kante und zerschellt nach einigen Sekunden im Hinterhof. «Das ist nicht so gut», sagt ein Mann, der am Rand steht und hinunterpinkelt.»

Stichworte
Kommentare
* Benötigte Angaben