Morgen kommt ein neuer Himmel - Rezension

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Buchumschlag von Morgen kommt ein neuer Himmel
Meine Meinung
Geboren und aufgewachsen mit oberflächlichen Geschwistern und als Tochter eines reichen Elternhauses bekommt Brett die Aufgabe ihr Leben zu ändern.
Ihre Mutter versucht mit dem Druckmittel Erbe einstige Lebensziele ihrer Tochter wieder zu beleben, die es nun zu erfüllen gilt.
Und diese Basis der Geschichte ist es, die mich an dem Buch stört. Wie kommt es, wo Mutter und Tochter doch angeblich so ein gutes Verhältnis hatten, dass die Mutter nicht schon eher mehr Einfluss auf die Entwicklung ihrer Tochter haben konnte? Hat nicht sie maßgeblich dazu beigetragen, dass Brett sich zu der oberflächlichen Person entwickelt hat, die sich nun ändern soll?!

Unabhängig davon entwickeln sich Roman und Protagonistin mit zunehmender Seitenzahl positiv, was mir gefallen hat. Brett stellt zunehmend alles in Frage: Beziehung, Lebensstil und Freundschaften. Was ihr nur zu Gute kommt und wohl auch im Sinne ihrer Mutter war. Zwar ist die ein oder andere Wendung ihrer Geschichte durchaus voraussehbar, dennoch ein insgesamt gut lesbares Buch, dass ich mir auch gut als kitschigen Film vorstellen könnte.
Noch mal lesen muss ich es aber nicht.

Was ich an der Geschichte gar nicht mochte, ist das Thema Kind. Brett muss innerhalb eines Jahres die große Liebe finden und ein Kind bekommen. Natürlich Dinge, die man überstürzt und unter Zeitdruck angehen sollte.... Ich hätte in der Hinsicht auf das Geld verzichtet und mich von nichts und niemandem zu so etwas drängen lassen. Nur gut, dass sie sie gewissermaßen Glück hat und ihr das Schicksal in die Karten spielt.
Fakten
Titel
Morgen kommt ein neuer Himmel
Autor
Genre
Roman
Seiten
368
Verlag
Sprache
Deutsch
Ausgelesen am
23.11.2014
Erhältlich bei
Amazon
Meine Bewertung

6 Herzen

Klappentext
Elizabeth weiß, dass sie sterben wird. Und sie weiß auch, dass ihre 34-jährige Tochter Brett in ihrem Leben nicht glücklich ist – trotz Freund, Wohnung und Job.
In ihrem Testament fordert Elizabeth ihre Tochter dazu auf, ihr Leben komplett zu ändern und hinterlässt ihr mehrere Briefe. Brett ist fassungslos: Wie kann ihre Mutter sich derart in ihr Leben einmischen?
Wütend und verletzt liest Brett den ersten Brief ihrer Mutter. Sie ruft Brett dazu auf, ihre Träume nicht aufzugeben und ihr Leben in die Hand zu nehmen – denn nur sie selbst kann es ändern ...
Lieblingsstellen

«Ich bin der Meinung, dass jede Frau ein Anrecht auf eine absolut dreiste Freundin hat, die einen gleichzeitig vor Peinlichkeit erstarren und vor Spaß johlen lässt, eine Freundin, bei deren derben Kommentaren wir hysterisch kreischen, währen wir uns über die Schulter umsehen, ob uns auch niemand hört.»

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