Selfie Man - Rezension

Galerie zum Buch Selfie Man
Buchumschlag von Selfie Man
Meine Meinung
Friedrich Liechtenstein; eine schillernde Person mit Vollbart, jemand, der wie geschaffen scheint für Berlin und dessen ehrliche Kunstszene. Den meisten Menschen bekannt, seit seiner supergeilen werbewirksamen Supermarkt-Performance.

Sein erstes Buch handelt vom Selfie-Phänomen das die Welt in den letzten Jahren überschwemmte. Man begleitet Liechtenstein in einer Armeslänge Abstand vom Zähneputzen bis hin zum fotografisch festgehaltenen Internetcafé-Besuch.
Was mir an diesem schlanken Buch sehr gefällt, ist dieses vermittelte Gefühl der Intimität.
Hinzu kommen natürlich Liechtensteins charmant philosophische Texte über beispielsweise einen Montagmorgen oder den Chilltag. Schließlich steht dieses visuelle Tagebuch ganz unter dem Motto #DerTagIstDeinFreund.

Schade, dass man dieses Buch in nicht mal 30 Minuten durchgeschmunzelt hat.
Dennoch ist es ein unkompliziertes Werk für einen sonnigen Tag im Park, dass Spaß macht! Und während ich die 175 Seiten gerade noch einmal durchblättere, schürt sich meine Sehnsucht nach dem Berliner Sommer und ich versuche mich bis dahin vom Motto inspirieren zu lassen: Der Tag ist dein Freund!
But first let me take a #selfie
Fakten
Titel
Selfie Man
Autor
Seiten
175
Verlag
Sprache
Deutsch
Ausgelesen am
08.02.2015
Erhältlich bei
Amazon
Meine Bewertung

8 Herzen

Klappentext
Erst badete er in Bio-Milch, dann in der Menge. Friedrich Liechtenstein ist der Selfmademan des Jahres.
Selfie man ist sein ganz besonderes Tagebuch: Coole Selfies und unerhörte Gedanken. Ganz nebenbei verrät Mr. Supergeil sein Geheimnis der Leichtigkeit. Und beweist: Mit dem richtigen Stil, einer offenen Haltung und einer guten Dosis Humor ist der Tag dein Freund.
Lieblingsstellen

«Als es losging mit den Selfies, hab ich mich manchmal gefragt, ob sich Menschen, wenn sie fotografiert werden, auch abnutzen wie die Bilder im Louvre und ob ich mir ein Schild umhängen sollte: Bitte ohne Blitz.»

«Es gibt immer Leute, die sagen: »Oh, die haben's gut, die haben da ihr schniekes Haus«, und hinter der Gardine steht die Frau des Hauses und denkt: »Ich gehe hier zugrunde.«»

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