Siddhartha - Rezension

Galerie zum Buch Siddhartha
Buchumschlag von Siddhartha
Meine Meinung
Die Seiten dieses kleinen, blauen Buches sind mittlerweile gelb und riechen nach nassem Holz. Erstauflage 1974, und somit 11 Jahre älter als ich, ist die Geschichte von Siddhartha.

Vielleicht ist es genau dieser Altersunterschied, die mich mit dieser Dichtung nicht sonderlich warm werden lies. Es fiel mir schwer, mich in den Schreibstil einzulesen und empfand gerade die ersten Kapitel dadurch als sehr zäh.

In Siddharthas langem Weg der Selbstfindung, verarbeitet Hermann Hesse sein Studium über Indien und dessen Religion. Das wiederum finde ich interessant an diesem Buch - wie man sich durch ihn in diese altertümliche Zeit einfindet, als läse man alte indische Glaubensschriften.
Oft schon hörte ich von Lesern, dass dieses Buch für sie lebensverändernd sei und muss leider sagen, diese Wirkung hatte es auf mich nicht.
Zwar habe ich mir zahlreiche Textstellen markiert, die mich zum Denken angeregt haben, aber die Geschichte hat mich nicht sonderlich berührt.

Ich glaube kaum, dass ich dieses Werk noch einmal lesen werde, aber immerhin kann ich nun einen weiteren Klassiker von meiner Leseliste streichen.
Fakten
Titel
Siddhartha
Autor
Genre
Dichtung
Seiten
120
Verlag
Sprache
Deutsch
Ausgelesen am
18.10.2015
Erhältlich bei
Amazon
Meine Bewertung

6 Herzen

Klappentext
Ein Buch, dessen Tiefe in der kunstvoll einfachen und klaren Sprache verborgen liegt, einer Klarheit, die vermutlich die geistige Erstarrung jeder literarischen Philister aus dem Konzept bringt, die immer so genau wissen, was gute und was schlechte Literatur ist. Einen Buddha zu schaffen, der den allgemein anerkannten Buddha übertrifft, das ist eine unerhörte Tat, gerade für einen Deutschen. Siddhartha ist für mich eine wirksamere Medizin als das Neue Testament. – Henry Miller
Lieblingsstellen

«[...]in dir innen ist eine Stille und Zuflucht, in welche du zu jeder Stunde eingehen und bei dir daheim sein kannst, so wie auch ich es kann. Wenige Menschen haben das, und doch könnten alle es haben.»

«Suchen heißt: ein Ziel haben. Finden aber heißt: frei sein, offen stehen, kein Ziel haben.»

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