tschick - Rezension

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Meine Meinung
Zwei Schüler erleben in einem geklauten Lada den Sommer ihres Lebens, indem sie beschließen Urlaub wie die Erwachsenen zu machen so richtig mit wegfahren und so. Einfach weg vom Liebeskummer, von komplizierten Eltern und der drohenden Langeweile der Sommerferien. Maik will wenigstens einmal in seinem Leben kein Langweiler sein und begibt sich mit Tschick und einem Kofferraum voller Tiefkühlpizzen und Konserven auf die Reise. Es beginnt ein holpriger Roadtrip mit den beiden herrlich verplanten Jungs, die mit mehr Glück als Verstand quer durch Deutschland eiern; dabei viele Leute kennenlernen, aber auch sich selbst.

Ein Roman, der sich beim Lesen so schnell anfühlt, als würde man mit Maik und Tschick selbst im Auto sitzen und über die Autobahn brettern. Die Geschichte wird von Maik erzählt und ist daher erfrischend naiv geschrieben; das gefiel mir sehr. Ein schönes Sommer-Buch, das Lust darauf macht spontaner und mutiger zu sein.
Fakten
Titel
tschick
Autor
Genre
Roman
Seiten
254
Verlag
Sprache
Deutsch
Ausgelesen am
21.04.2014
Meine Bewertung

8 Herzen

Klappentext
Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine unvergessliche Reise ohne Karte und Kompass durch die sommer-glühende deutsche Provinz.
Lieblingsstellen

«Ich glaube er wäre wahnsinnig gern Schauspieler geworden oder Kabarettist. Aber es hatte nur zum Arschloch gereicht.»

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